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Setzschrauben / Stiftschrauben (Innensechskant-Setzschrauben, Kopfschrauben)

In rotierenden Baugruppen ist das Versagen selten “die Schraube bricht”. Das häufigere Problem ist Rutschen auf der Welle, verursacht durch unzureichendes Haltemoment, Oberflächenhärteunterschied oder falsche Punktgeometrie. Eine Setzschraube (Stiftschraube) löst eine sehr spezifische technische Aufgabe: Sie erzeugt einen kontrollierten Kontaktpunkt, der eine Nabenkomponente fixiert –Zahnradbefestigung, Riemenscheibenbefestigung, Wellenkragenbefestigung– ohne äußere Vorsprünge hinzuzufügen.
Wo Projekte Zeit verlieren, ist im Service: ausgerissene Innen-Sechskant, Fressen in Edelstahlgewinden oder ein Napfpunkt, der die Welle beschädigt und sich trotzdem unter Vibration löst. Wir fertigen Innensechskant (Allen-Antrieb) Stiftschrauben nach DIN 916 / ISO 4029 (Napfpunkt) und liefern andere Punkttypen –Flachpunkt, Kegelpunkt, Zapfenpunkt, gerändelter Napfpunkt– damit Sie die Schraube an das Wellenmaterial, die Drehmomentstrategie und die Nacharbeitserwartungen anpassen können.

Technische Spezifikationen

Produktname

Stellschrauben / Madenschrauben / Innensechskant-Stellschrauben / Kopfschrauben (Blindschrauben)

Normen

DIN 916 / ISO 4029 (Innensechskant, Becherspitze); zugehörige Optionen: DIN 913 (flach), DIN 914 (Kegel), DIN 915 (Hund) auf Anfrage erhältlich

Material

Edelstahl 304 (A2), 316 (A4); Legierungsstahl (z.B. SCM435 / 42CrMo für Vergüten); Kohlenstoffstahl (projektabhängig)

Güteklassen

Edelstahl: A2-70 / A4-70 / A4-80 (bei Spezifikation); Legierungsstahl: Eigenschaftsklasse gemäß Zeichnung (gängige hochfeste Ausführungen verfügbar)

Gewindeart

Metrisches Regelgewinde (ISO 724), Feingewinde auf Anfrage; UNC/UNF für Zollmaße

Durchmesserbereich

Metrisch: M3–M12 gängig (M3/M4/M5/M6/M8 typisch); Zollmaße auf Anfrage verfügbar

Oberflächenbeschichtung

Edelstahl passiviert; Schwarzoxid (Innenbereich); Zinkbeschichtet (Cr3); Zink-Nickel; Flockenbeschichtungen (Geomet/Dacromet) für Korrosionsprogramme

Zertifizierungen

ISO 9001:2015, EN 10204 3.1 Werkstoffzertifikate, RoHS/REACH-Erklärungen auf Anfrage; PPAP/Rückverfolgbarkeit verfügbar

1: Wellenschlupf nach Montage (unzureichende Haltekraft / falscher Spitzentyp).

  • Was passiert im realen Einsatz: Eine Türgriffschraube oder ein kleines Riemenscheiben-Befestigungselement fühlt sich bei der Montage fest an, lockert sich dann aber nach Vibration oder thermischer Zyklisierung. Die Hauptursache ist meist die Kontaktmechanik: zu wenig Eingriff oder der falsche Punkt für die Wellenhärte/Oberflächenbeschaffenheit.

  • Technische Auswahl:

    • Kuppenpunkt (DIN 916 / ISO 4029): guter Allzweck-Eingriff auf Wellen und Bund; erzeugt eine kreisförmige Vertiefung für das Haltemoment.

    • Flachpunkt: für empfindliche Wellen oder wenn Wellenschäden vermieden werden müssen; beruht mehr auf Reibung als auf Penetration.

    • Kegelpunkt: hohe Penetration und Halt auf weicheren Wellen; höheres Risiko von Wellenritzung.

    • Zylinderpunkt: greift in eine gebohrte/geräumte Aussparung für wiederholbare Positionierung; reduziert seitliches Wandern, wenn die Aussparung korrekt ausgelegt ist.

    • Rändelpunkt mit Napfform: erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Lösen bei Vibration, auf Kosten stärkerer Markierung der Welle.

2: Abgerundeter Antrieb während des Anziehens (Innensechskantrundung).

  • Was auf der Werkstattfläche passiert: Kleine Größen (M3–M5) sind empfindlich gegenüber Werkzeugverschleiß und Fehlausrichtung. Sobald der Innensechskant / Allen-Antrieb rund ist, dominiert die Ausbauzeit.

  • Lösung: Antriebstiefe und Härte kontrollieren, die richtige Schlüsselgröße verwenden und Drehmomentgrenzen festlegen, die mit Schraubengröße und Schmierzustand konsistent sind.

3: Fressen und Festfressen (rostfrei auf rostfrei).

  • Was im Betrieb passiert: A2/A4 rostfreie Stiftschrauben können in rostfreien Gewindebohrungen fressen, insbesondere bei hohem Anpressdruck und trockener Montage.

  • Lösung: Definieren Sie eine Schmier-/Anti-Seize-Paste-Richtlinie, berücksichtigen Sie ungleiche Paarungen (Edelstahlschraube in verzinkten Stahleinsatz) und vermeiden Sie Überdrehmoment.

4: Mikrobewegung und Fressen (Vorspannkraftabfall in vibrierenden Naben).

  • Was passiert in rotierenden Maschinen: Kleine Rutschvorgänge erzeugen Fresspartikel; das Haltemoment sinkt weiter.

  • Lösung: Kombinieren Sie den richtigen Spitzentyp + Oberflächenvorbereitung und fügen Sie Gewindesicherung hinzu, wo die Validierung dies erfordert (Patch, flüssiger Gewindesicherer oder selbstsichernde Eigenschaft im Verbindungsdesign).

Beispieltabelle für Suchen nach “Stiftschraubenabmessungen / Grubenschraubenabmessungen”. Bestätigen Sie gegenüber der angegebenen Normausgabe und Toleranzen für die Freigabe.

Gewinde dGewindesteigung P (Regelgewinde)Innensechskant (Allen)Länge l (Beispiel)SpitzentypTypische Anwendungen
M30.51.53–8 mmKuppenpunkt3D-Drucker-Teile, kleine Naben
M40.72.04–12 mmKuppenpunktTürgriffschraube, Befestigungen
M50.82.55–16 mmKuppenpunktRC-Auto-Teile, Klemmscheiben
M61.03.06–20 mmKuppenpunktWellenklemmschraube, Zahnräder
M81.254.08–25 mmKuppenpunktRiemenscheiben-Befestigungselement, Maschinenbau
M101.55.010–30 mmKuppenpunktGrößere Naben, Industriebeschläge

Maßangaben, die Ingenieure prüfen

  • s (Innensechskant) bestimmt Werkzeugauswahl und Ausreißrisiko.

  • l muss vollen Gewindeeingriff ohne Anschlag gewährleisten.

  • Für Hundepunkt, definieren Hundelänge und Aussparungsgeometrie am Gegenstück.



Erzielen Sie zuverlässige Haltekraft ohne Antriebsausreißen, unnötige Wellenbeschädigung oder Fressversagen.

  1. Drehmoment, Kontakt und die Realität der “Haltekraft”

  • Die Funktion einer Stellschraube ist Kontaktverriegelung, nicht vorgespanntes Klemmkraft wie bei Bolzen. Überdrehen erhöht hauptsächlich das Risiko von Wellenbeschädigung und Antriebsausreißen.

  • Verwenden Sie drehmomentangepasste Schraubendreher für M3–M6, wo die Variabilität hoch ist.

  1. Schmierungsrichtlinie (insbesondere Edelstahl)

  • Edelstahl A2/A4: vermeiden Sie Fressen durch definierte Schmierung/Anti-Seize-Paste. Trockener Edelstahl-auf-Edelstahl ist eine häufige Ursache für Fressen.

  • Beschichteter/Legierungsstahl: Schmierung ändert die Reibung und kann die erreichte Klemm-/Kontaktkraft bei gleichem Drehmoment erhöhen—mischen Sie nicht “trockene” und “geölte” Montagespezifikationen.

  1. Gewindeeingriff und Bodenkontrollprüfung

  • Stellen Sie einen ausreichenden Gewindeeingriff im Gewindebohrloch sicher; vermeiden Sie Bodenkontakt (falsches Drehmoment). Ein auf den Boden gedrückter Stellschraube fühlt sich “fest” an, bietet aber eine schlechte Haltekraft.

  • Für Sacklöcher geben Sie eine kontrollierte Kernlochtiefe an, damit der Napfpunkt richtig sitzen kann.

  1. Unterlegscheiben (falls zutreffend)

  • Stellschrauben verwenden typischerweise keine Unterlegscheiben; in einigen Baugruppen (z. B. dünnwandige Naben) kann jedoch ein gehärtetes Einlagepad oder Druckpad Gewindeverformung verhindern und die Wiederholgenauigkeit verbessern.

  1. Lochspiel und Zugänglichkeit (ISO 273-Referenz)

  • ISO 273 ist relevant, wenn auf die Stellschraube durch ein Spielraumloch in einer Abdeckung, einem Bund oder einem Gehäuse zugegriffen wird. Verwenden Sie eine geeignete ISO 273-Spielraumreihe, damit Werkzeuge vollständig mit dem Innensechskant ausgerichtet werden können – Fehlausrichtung ist eine häufige Ursache für abgerundete Innensechskant-Antriebe.

  1. Selbstsicherungsoptionen

  • Bei Vibration: in Betracht ziehen vorgefertigtes Patch, flüssigen Schraubensicherer oder gerändelten Napfpunkt je nachdem, ob Wellenmarkierung akzeptabel ist. Durch Test (Betriebsvibrationsprofil) validieren, nicht durch Annahme.

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FAQ

Eine Stellschraube wird verwendet, um eine Nabenkomponente auf einer Welle ohne hervorstehenden Kopf zu fixieren. Sie ist üblich bei Wellenkupplungen, Zahnradbefestigungen, Riemenscheiben und Türgriffmontagen.

DIN 916 und ISO 4029 decken Sechskant-Innensechskant-Zylinderkopf-Stiftschrauben ab. Wenn Sie Flach-, Kegel- oder Spitzausführungen benötigen, geben Sie den entsprechenden Standard oder den Spitzentyp in der Zeichnung an.

Die Kegelspitze bietet eine höhere Haltekraft durch Eindringen in die Welle, während die Flachspitze die Wellenbeschädigung reduziert, aber stärker auf Reibung angewiesen ist. Die richtige Wahl hängt von der Wellenhärte, der Oberflächenbeschaffenheit und der Zulässigkeit von Wellenmarkierungen ab.

Edelstahl-Stellschrauben können fressen, wenn Edelstahlgewinde unter hohem Druck aneinander reiben, insbesondere bei trockener Montage. Verwenden Sie eine definierte Schmierung/Anti-Seize-Paste-Richtlinie und vermeiden Sie Überdrehmoment, um das Risiko von Fressen zu verringern.

Verwenden Sie den richtigen Spitzentyp, sorgen Sie für korrektes Anliegen (kein Anschlagen) und fügen Sie eine Sicherungsmethode wie eine vorapplizierte Patrone oder Schraubensicherung hinzu. Bei hoher Vibration, wo Wellenmarkierungen akzeptabel sind, kann eine gerändelte Napfspitze die Widerstandsfähigkeit gegen Lösen erhöhen.

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