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Passbolzen (aufgeweites Loch) & Speed Bolts

Im Stahlbau wird der kritische Pfad oft dadurch definiert, wie schnell Verbindungen ausgerichtet und gesichert werden können. Standard-Schrauben lassen “Spiel” im Spielraumloch zu, was zu potenziellem Verbindungsrutschen unter Querlasten führen kann. Passschrauben und Speed Bolts lösen dieses Problem, indem sie die Funktion eines Setzstifts mit einem hochfesten Befestigungselement kombinieren.

Diese Bolzen sind mit einem präzisionsgeschliffenen Schaft (Toleranzen k6 oder h6) konstruiert, der den Gewindedurchmesser übertrifft, und sind so ausgelegt, dass sie genau in aufgeweitete Löcher (H7-Toleranz) passen. Dies schafft eine “körpergebundene” Verbindung, die Rutschen eliminiert und Scherkräfte direkt über den massiven Schaft anstatt über den Gewindebereich überträgt. Für Montagecrews dient die konische Einführspitze (Dog Point) als Ausrichtungswerkzeug, beschleunigt den “Fitting-up”-Prozess schwerer Träger und reduziert den Bedarf an separaten Setzstiften.

Technische Spezifikationen

Produktname

Sechskantpassschrauben (aufgeweitetes Loch) / Schnellschrauben / Montageschrauben

Gängige Normen

DIN 609 (Langgewinde), DIN 610 (Kurzgewinde), ISO 4014 (Modifizierter Schaft)

Material

Mittelkohlenstoffstahl, Legierungsstahl (42CrMo4 / SCM435)

Schafttoleranz

k6 (Übermaß-/Übergangspassung) oder h6 (Präzisionsspielpassung)

Festigkeitsklassen

Klasse 5.6, 8.8, 10.9 (abgeschreckt und angelassen)

Durchmesserbereich

M10 – M52 (Benutzerdefinierte Zollgrößen für den US-Speed-Bolt-Markt verfügbar)

Oberflächenbeschichtung

Blank (geölt), Schwarzoxid, Zinkphosphat (für Schmierung beim Einbau)

Zertifizierungen

EN 10204 3.1, Ultraschallprüfung (UT) für interne Integrität

 Der “Body-Bound”-Vorteil (Scherkraftübertragung)

  • Das Problem: Bei standardmäßigen Schraubenverbindungen mit Spielbohrungen (z. B. eine 18-mm-Bohrung für eine M16-Schraube) kann die Verbindung rutschen, bis die Schraube an der Seite der Bohrung anliegt. Diese “Lagerspannung” konzentriert sich oft auf das Gewinde, den schwächsten Teil der Schraube.

  • Die technische Lösung: Unsere Passschrauben weisen einen Schaftdurchmesser auf, der größer als der Gewindedurchmesser ist. Bei der Montage in eine aufgeriebene Bohrung erzeugt der Schaft einen engen Sitz. Dadurch wird sichergestellt, dass Querschubkräfte vollständig vom massiven, ungewindeten Schaft aufgenommen werden, was die Scherfestigkeit und Steifigkeit der Verbindung erheblich erhöht.

2. Beschleunigter “Aufbauprozess”

  • Das Problem: Der Stahlbau in der Höhe ist gefährlich und zeitaufwändig. Das Ausrichten mehrerer Lagen von Stoßplatten erfordert normalerweise das Einschlagen von Setzstiften, deren Entfernung und das anschließende Einsetzen von Schrauben.

  • Die technische Lösung: Die “Speed Bolt”-Variante verfügt über eine spezielle konische Spitze (Podger-Punkt). Beim Eintreiben der Schraube zwingt der Konus die Stahlplatten physikalisch in Ausrichtung. Ein Befestigungselement übernimmt die Aufgabe von Setzstift und Verbindungsschraube und reduziert die Zykluszeit um bis zu 30%.

3. Vibrations- und Ermüdungsbeständigkeit

  • Das Problem: Bei dynamischen Maschinen (Turbinen, Kupplungen) oder Brücken verursachen wiederholte Belastungen Mikrobewegungen in standardmäßigen Spielbohrungen, was zu Reibkorrosion und Lockerung führt.

  • Die technische Lösung: Die Presspassung einer DIN 609/610-Schraube eliminiert jegliches radiales Spiel. Bei null Spiel wirkt die Verbindung wie eine monolithische Struktur, was die Ermüdungslebensdauer drastisch verbessert und den Beginn von Reibkorrosion verhindert.

Standardabmessungen für Sechskant-Passschrauben mit Langgewinde. Beachten Sie den Toleranzunterschied zwischen Schaft (ds) und Gewinde (d).

Gewindegröße (d) Schaftdurchmesser (ds) (k6) Kopfbreite (s) Kopfhöhe (k) Gewindelänge (b) (L ≤ 50)
M10 11 mm (+0,012/+0,001) 17 mm 6,4 mm 17,5 mm
M12 13 mm (+0,012/+0,001) 19 mm 7,5 mm 20,5 mm
M16 17 mm (+0,012/+0,001) 24 mm 10,0 mm 25,0 mm
M20 21 mm (+0,015/+0,002) 30 mm 12,5 mm 28,5 mm
M24 25 mm (+0,015/+0,002) 36 mm 15,0 mm 33,5 mm
M30 32 mm (+0,018/+0,002) 46 mm 18,7 mm 40,5 mm

> Hinweis: Das Loch muss auf H7-Toleranz aufgerieben werden, um zum k6-Schaft für einen passenden Übergangspass zu passen.

1. Lochvorbereitung (Aufreiben)

Versuchen Sie nicht, einen Passbolzen in ein standardmäßig gebohrtes Spielpassloch einzutreiben. Die Fügeplatten müssen zusammengeklemmt und dann gemeinsam auf eine H7-Toleranz aufgerieben werden.

  • Beispiel: Für einen M20-Passbolzen (Schaft ϕ 21 mm k6), das Loch sollte auf genau 21,00 mm H7 aufgerieben werden.

2. Montagekraft

Während “Speed Bolts” für die Ausrichtung ausgelegt sind, vermeiden Sie übermäßige Vorschlaghammerkraft auf den Kopf, die die Materialstruktur verformen kann. Verwenden Sie einen Schlaghammer mit weichem Kopf oder einen hydraulischen Abzieher, wenn die Presspassung hoch ist. Stellen Sie sicher, dass der konische Punkt vollständig durch alle Lagen gegangen ist, bevor Sie die Mutter anziehen.

3. Schmierung

Aufgrund des engen Metall-auf-Metall-Kontakts des Schafts wird empfohlen, eine Molybdändisulfid (MoS2)-Paste auf den Schaft (nicht nur auf das Gewinde) aufzutragen, um Fressen (Kaltverschweißen) während des Einfügens zu verhindern, insbesondere für Edelstahl- oder hochlegierte Varianten.

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FAQ

Ein Passbolzen ist dafür ausgelegt, Querschubkräfte zu übertragen und Ausrichtungsverschiebungen in kritischen Maschinen- oder Strukturverbindungen zu verhindern. Im Gegensatz zu Standardbolzen verfügt er über einen präzisionsgeschliffenen Schaft (typischerweise k6-Toleranz), der eng in ein geräumtes Loch (H7-Toleranz) passt, wodurch radiales Spiel eliminiert wird und er wie ein Passstift wirkt.

Eine Speed-Schraube (oft beim Zusammenbau verwendet) kombiniert eine konische “Podger”-Spitze mit einem speziellen Gewindedesign (manchmal Regelgewinde oder Schnellgang). Die konische Spitze hilft, die Stahlplatten beim Eindrehen der Schraube auszurichten, und das spezialisierte Gewinde ermöglicht eine schnelle Montage der Mutter, was den Stahlbauprozess im Vergleich zur Verwendung separater Setzstifte und Standardbolzen erheblich beschleunigt.

Beide sind Sechskantpassschrauben mit aufgebohrten Schäften. Der Unterschied liegt in der Gewindelänge: DIN 609 hat ein längeres Gewinde, was mehr Einstellbarkeit in der Klemmkraftlänge ermöglicht, während DIN 610 ein sehr kurzes Gewinde hat, das die Schertragfähigkeit des Schaftes für kompakte Hochleistungsverbindungen maximiert.

Das Reiben erzeugt ein perfekt rundes, glattes Loch mit einer präzisen H7-Toleranz. Da der Schaft des Passbolzens mit einer k6-Toleranz (leicht größer/Übermaß) gefertigt wird, ist diese Präzision erforderlich, um einen engen Sitz zu gewährleisten, der Scherlasten ohne Bewegung überträgt. Die Verwendung eines standardmäßig gebohrten Lochs würde zu einem lockeren Sitz führen und den technischen Zweck des Bolzens zunichtemachen.

Ja, als Lieferant und Hersteller von Montagebolzen können wir kundenspezifische Schaftlängen und -durchmesser produzieren. Wir liefern häufig modifizierte Speed Bolts mit spezifischen “Dog Points” oder konischen Führungen, die auf die Dicke der auf der Baustelle zu montierenden Stoßplatten abgestimmt sind.

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